von Sandra Blome

Trost 45: Ausstellungseröffnung in Minden

PariSozial Minden-Lübbecke/Herford zeigt die Ausstellung im Februar

Objekte, Zeichnungen, Collage und Texte - auf ihre jeweils eigene Weise haben ältere Menschen ihre Erinnerungen an Flucht und Vertreibung künstlerisch ausgedrückt. Die Werke entstanden im Rahmen des Alter und Trauma-Kunstprojekts Trost 45. Offen und manchmal schonungslos erinnern die betagten Künstlerinnen und Künstler an schwere, bisweilen traumatische Zeiten und erzählen zugleich von den Kraftquellen, die damals halfen und bis heute Trost spenden.

Bei der Ausstellungseröffnung am 08. Februar in den Räumen des Projektträgers PariSozial Minden-Lübbecke/Herford tauschten sich darüber die Gäste mit den eingeladenen Zeitzeuginnen aus.

Die Wanderausstellung Trost 45 kann bis zum 24. Februar 2016 montags und mittwochs in Minden besucht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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von Sandra Blome

Alter und Trauma: Begegnungen von Senioren und Flüchtlingen im Diakoniezentrum Monheim

Was verbindet Flüchtlinge aus aller Welt mit Senioren in Deutschland?

Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet – das zeigt ihre Begegnung im rheinischen Monheim. Aus der Beschäftigung der Senioren mit traumatischen Kindheitserlebnissen war dort die Ausstellung „Trost 45“ entstanden. Bei deren Besuch kamen Flüchtlingen, die in Monheim untergebracht sind, in Kontakt mit den Bewohnerinnen. Diese nahmen die Flüchtlinge mit großer Herzlichkeit auf und zeigen bis heute intensive Anteilnahme an deren Schicksal. Mittlerweile sind aus dem Versuch mit ungewissem Ausgang regelmäßige Treffen entstanden. Gemeinsam musizieren, sich austauschen, sportlich aktiv sein – die Flüchtlinge und die Senioren haben sich viel zu geben….

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von Sandra Blome

Aufruf: Angebotsverzeichnis für Anlaufstellen Alter und Trauma in NRW ab sofort im Aufbau

Interessierte Organisationen können sich jetzt eintragen lassen

Im Verlauf unseres Projektes wurde immer deutlicher: Es fehlt an konkreten ortsnahen Hilfen und Anlaufstellen zum Thema Alter und Trauma, an die sich Betroffene, deren Angehörige und mit dem Thema konfrontierte „Profis“ wenden können. Das Verbundprojekt Alter und Trauma beginnt deshalb jetzt mit dem Aufbau eines Angebotsverzeichnisses von Anlaufstellen Alter und Trauma in NRW. Sie soll die Möglichkeit bieten vorhandene Angebote im Land leichter zu finden.

Sind Sie, ihr Verein, ihre Organisation Anbieter von Beratung oder Vermittlung von Beratung zum Thema Alter und Trauma? Fördern Sie Selbsthilfe oder unterstützen Sie z. B. die Bildung von Gesprächsgruppen in diesem Bereich? Sind Sie interessiert an Vernetzung von Interessenten in einer Region oder aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema?

Hier können Sie ihr Angebot zur Unterstützung und Begleitung von älteren traumatisierten Menschen in das Angebotsverzeichnis eintragen lassen....

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von Sandra Blome

Alter und Trauma als Thema in der Praxis der Altenhilfe dauerhaft verankern

Expertensymposium des Verbundprojektes zu Fragen der Umsetzung am 30.10.2015 im MGEPA, Düsseldorf

Wie gelingt der Transfer des Themas in die Praxis der Altenhilfe und – pflege? Welche Möglichkeiten gibt es trotz der dort geltenden anspruchsvollen Arbeitsbedingungen und ungeachtet der großen Konkurrenz an anderen wichtigen Themen? Bei einem Expertensymposium in den Räumen des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW brachte das Verbundprojekt Alter und Trauma 25 Fachleute aus Wissenschaft, Verbänden und der Praxis dazu miteinander ins Gespräch.

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von Sandra Blome

„Beispielhaftes Projekt“

Alter und Trauma aufgenommen in die Landesinitiative Gesundes Land NRW 2015

Ein längst vergessen geglaubtes Trauma kann im Alter - oft als scheinbar unerklärliche Störung - wiederkehren. Wer um das Thema weiß und in der klugen Begleitung älterer Menschen geschult ist, kann sie wirkungsvoll unterstützen und erneute Traumatisierungen verhindern.

Mit dieser Botschaft erreichen die Verbundpartner im Projekt Alter und Trauma Fachleute in der Altenhilfe ebenso wie betroffene ältere Menschen und deren Angehörige. So wird die Informationsplattform im Internet intensiv genutzt, werden Lern- und Schulungsangeboten rege angenommen, sind die zahlreichen Impulsveranstaltungen und Vorträge meist schnell ausgebucht.

Für diesen umfassenden Projektansatz wurde das Verbundprojekt jetzt in die Landesinitiative Gesundes Land NRW 2015 aufgenommen.

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